Was Sie vor einem Wohnungswechsel unbedingt beachten sollten

 

  • Wenn Sie Kinder haben, dann informieren Sie sich wie weit der nächste Kindergarten oder die Schule entfernt ist.

  • Wenn Sie kein Fahrzeug besitzen, sollten Sie sich erkundigen, ob sich Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel in Ihrer Nähe befinden und wie gut oder schlecht die Verbindung ist.

  • Ebenso trifft obiges auf die Einkaufsmöglichkeiten zu, wenn Sie nicht mobil sind.

  • Ist in der Nähe ein Spielplatz oder besteht die Möglichkeit, dass Ihr Kind beziehungsweise Ihre Kinder im Garten des Vermieters spielen dürfen.

  • Sind die Vermieter kinderfreundlich und bereit, auf eventuellen Lärm in- und außerhalb der Wohnung nicht negativ zu reagieren.

  • Wenn Sie Haustiere haben, sollten Sie sicherstellen, dass der Vermieter damit auch einverstanden ist.

  • Wenn Sie Hundebesitzer sind, dann sollten Sie in Erfahrung bringen, ob in der Nähe eine öffentliche Anlage oder ähnliches vorhanden ist, damit sich Ihr Hund auch etwas austoben kann. Dies trifft vorwiegend zu, wenn Sie eine Stadtwohnung in einer größeren Stadt beziehen.

  • Sind Sie mobil, dann sollte auch eine Abstellmöglichkeit für Ihr Fahrzeuge vorhanden sein, zumindest in der Nähe.

  • Sind Gaststätten oder Biergärten in unmittelbarer Nähe? Ein wichtiger Faktor bezüglich Lärmbelästigung. Hier ist oft zu später Stunde der Lärmpegel noch recht hoch.

  • Man kann sich oft schon einen ersten Eindruck über die Ordentlichkeit beziehungsweise Sorgsamkeit des Vermieters machen, wenn man sich den Zustand des Hauses und/oder des Treppenhauses genau ansieht.

  • Kontrollieren Sie die Innenräume genau, besonders an der Dusche und/oder der Badewanne kann man schnell erkennen, ob die Wohnung pfleglich behandelt wurde oder nicht
    (Pilzansammlung an den Fugen, stark verkalkte Armaturen usw.). Ist das Badezimmer überhaupt gefliest und in welchen Zustand sind die Fliesen? Ist ein Spritzschutz an der Dusche angebracht?

  • Achten Sie auf genügend Lichteinfall in allen Zimmern und entsprechende Belüftungsmöglichkeiten.

  • Untersuchen Sie vornehmlich dunklere und nicht so gut belüftbare Stellen in der Wohnung auf eventuellen Schimmelpilzbefall beziehungsweise Feuchtigkeit.

  • Vergessen Sie nicht zu hinterfragen, welche Heizungsart vorhanden ist. Wenn Sie zum Beispiel einen Kaminofen oder einen Kachelofen einbauen oder betreiben möchten, sollten Sie sicherstellen, dass auch ein separater Kamin zur Verfügung steht. Es kann Schwierigkeiten geben, wenn an einem Kamin zur gleichen Zeit Gas und Holz gefeuert wird.

  • Wenn Sie mit Holz oder Kohle schüren möchten, dann bedenken Sie entsprechende Lagermöglichkeiten.

  • Wenn Sie Möbel aus Ihrer vorherigen Wohnung mit einplanen, dann messen Sie die Zimmergrößen genau aus. Achten Sie auf die Höhe der Räume, damit auch eine Stellmöglichkeit besteht (evtl. schräge Wände).

  • Sie sind nicht mehr gut zu Fuß, dann ist ein Aufzug bei einem mehrstöckigem Haus oft ein wichtiges Kriterium.

  • Wenn sie nicht die Stellmöglichkeit einer Waschmaschine haben, sollten Sie sich nach einer Waschküche oder einer bereits vorhandenen maschinellen Wascheinrichtung erkundigen.

  • Sollten Sie sehr viel Wert auf Ruhe legen, dann ist die Nachfrage nach einem Musiker in Ihrer unmittelbarer Nachbarschaft, sicher sinnvoll.

  • Ist Ihre zukünftige Wohnung nicht mit genügend Zimmern ausgestattet, sollten Sie eventuell prüfen, ob in der Küche ausreichend Platz für eine zusätzliche Essecke vorhanden ist.

  • Sind die geforderten Ablösesummen für noch vorhandenes Inventar auch gerechtfertigt? Nehmen Sie eine Forderung nicht ohne hinterfragen hin. Das Alter, die Betriebszeit und die Anschaffungskosten sollten Sie sich immer mitteilen lassen beziehungsweise Belege vorlegen lassen.

  • Übernimmt der Vermieter unter Umständen das Auslegen der Wohnung mit Teppich / Parkett oder sonstigen Böden?

  • Welchen Zustand weisen bereits angebrachte Holzdecken auf, sind sie fachmännisch angebracht oder kann man davon ausgehen, dass sie sich langsam nach unten bewegen?

  • Übernimmt der Vermieter einen Teil der Renovierungskosten, weil der größte Teil der Wohnung schon abgewohnt ist?

  • Sind genügend Elektroanschlüsse vorhanden? Ist die Steckdose an die Sie Ihre Waschmaschine oder sonstige leistungsstarke Geräte anschließen auch ausreichend abgesichert? Reichen die vorhandenen Lichtschalter aus?

  • Ist das Haus ausreichend isoliert, sind die Fenster dicht? Sind die Fenster bei starken Lärmeinwirkungen von außen auch entsprechend schalldicht?

  • Welche Tapetenart ist vorgeklebt? Ein wichtiger Punkt bei Neutapezierung. Bei starker Struktur oder Raufasertapete kann nicht einfach überklebt werden und es entstehen und Umständen zeitintensive Abtapezierarbeiten.

  • Bestehen Sie unbedingt aus Hygienegründen auf ein neues WC!

  • Stehen genügend Abstellmöglichkeiten zur Verfügung? Ist der Wohnung ein Keller und/oder Dachbodenanteil zugerechnet? Wo stellen Sie sonst Ihre Fahrräder, Kinderwagen oder sonstigen Sachen unter?

  • Welcher Bauart entspricht das Haus? Sind die Wände dick oder dünn? Können sie eventuell an des Nachbars Nagel ein weiteres Bild aufhängen oder können Sie unter Umständen die Gespräche des Nachbarn mitverfolgen?

  • Kalkulieren sie Ihren Umzugsaufwand großzügig, denn meistens entstehen noch viele unvorhergesehene Kosten.

  • Wenn Sie Kleinkinder haben, dann ist es sehr wichtig, dass man die Zimmer entsprechend abdunkeln beziehungsweise an heißen Sommertagen herunterkühlen kann. Jalousien beziehungsweise Außenjalousien können hier erhebliche Abhilfe schaffen.

  • Kontrollieren Sie die Gesamtquadratmeterangabe des Vermieters mit Ihren Messergebnissen. Einige Vermieter rechnen den Balkon beziehungsweise die Terrasse der Wohnfläche hinzu und der Quadratmeterpreis erhöht sich dann gegebenenfalls erheblich.

  • Achten Sie auch auf die Trocknungsmöglichkeiten Ihrer Wäsche. Können Sie hierbei eventuell im Sommer den Garten mit nutzen? Steht ein Trockenraum zur Verfügung?

  • Bedenken Sie die Zugangsmöglichkeiten für Möbelspediteure oder Ihrer Möbellieferanten bei der Anlieferung Ihres Umzugsgutes. Ist der Treppenaufgang breit genug, steht ein Aufzug zur Verfügung (hier den Vermieter oder Hausverwalter/meister fragen, denn manchmal ist es untersagt, den Aufzug für Transportzwecke zu nutzen), muss eventuell ein Außenaufzug eingesetzt werden (mit der jeweiligen Möbelspedition absprechen), müssen Außenanlagen mit Brettern oder Sonstigem befestigt werden, weil der Transport nur über die Terrasse möglich ist?

  • Wenn Ihre Wohnung beispielsweise mit Zentralheizung beheizt wird, wie wird der Verbrauch berechnet? Sind entsprechende Verbrauchsmessgeräte angebracht? Sind sie geeicht? Gleiches gilt für den Wasserverbrauch! Sind Wasserzähler speziell für die Verbrauchsmessung Ihrer Wohnung vorgesehen?

  • Bedenken Sie, dass sich die Gesamtmiete nicht nur aus der Kaltmiete und den Heizkosten zusammensetzt, sondern auch noch die Nebenkosten mit einkalkuliert werden müssen. Hinzu kommt noch extra der Stromverbrauch! Was bei den Nebenkosten vom Vermieter verrechnet werden darf, finden sie im Detail auf unserer Seite Urteile+Infos.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unseren Tipps für Ihrem geplantem Umzug den ein oder anderen Denkanstoß geben konnten..

Drucken Sie sich bei Bedarf den Text doch einfach aus, markieren Sie die für Sie in Frage kommenden Kriterien und checken Sie diese mit den Ihres zukünftiges Heimes ab.

Ihre Umzugsspedition
Siebert & Co

© by Siebert & Co.